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Ernest Bloch (1880 - 1959) Schelomo Schelomo, eine hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester,
entstand 1916 als eines der Werke von Ernest Blochs zweiter, der sogenannten jüdischen
Schaffensperiode. Der hebräische Ton, um dessen Realisierung er sich in den Stücken
dieser Zeit, aber auch später noch bemühte, besteht nicht etwa in der Übernahme jüdischer
Melodien. Vielmehr ließ sich Bloch eigenen Angaben zufolge durch den ‘hebräischen Geist’
der Bibel inspirieren, den er zugleich in sich selbst wie in den Menschen seiner Zeit -
einer Zeit des Krieges und des Verfalls - verspürte. Schelomo ist von den jüdischen
Werken sicherlich eines der bekanntesten. Das mag äußerlich darin seinen Grund haben, daß
es die recht schmale Literatur für Violoncello und Orchester deutlich bereichert.
Entscheidender indessen ist wohl, daß sich hier in besonders glücklicher Weise die
zentralen kompositorischen Anliegen Blochs bündeln.
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Arthur Honegger (1892 - 1955) Honegger hat später seine Werke der 1920er Jahre als
‘Späße’ bezeichnet, die er sich in dieser Zeit ‘noch leisten’ konnte Eine derartige
Einschätzung trifft sicherlich für das hier eingespielte, 1929 geschriebene ‘Concerto für
Violoncello und Orchester’ zu.
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